30.04.2022

Stunde um Stunde, Tag um Tag schleicht es dahin dieses wohl schwierigste Jahr in meinem bisherigen Leben. Ich komme und komme nicht raus aus diesem verdammt tiefen Loch. Wenn ich es dann wieder einmal an den Rand dieser verdammten Grube schaffe, und mich auch noch so bemühe, dann rutsche ich wieder ab und falle wieder runter, bis ganz nach unten, rapple mich wieder auf, putz mir den Dreck aus dem Gesicht und das Spiel beginnt von vorne.

Der einzige Lichtblick im Moment ist, ich habe meine 3. CORONA-Impfung erhalten. Man kann nur hoffen, dass der Herbst keine neue Covid-19 Welle bringt. Es ist zwar noch ein Stückerl hin bis zum Herbst, aber wie im letzten Jahr wird so mancher das wieder versäumen und sich hinterher wundern. Also "Schauen wir mal, dann sehen wir schon".

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Der Krieg in der Ukraine belastet die Weltengemeinschaft bis ins Mark. Ein Eingreifen des Westen in diesen Konflikt ist gleichzustellen mit dem 3. Weltkrieg, daher ist das alles so belastend. Die Sanktionen gegen Russland, sind eigentlich "Zahnlos", okay vielleicht nicht ganz "Zahnlos". Da aber die Gas und Öllieferungen die Wirtschaft in Europa am Laufen halten und Putin das noch toll bezahlt bekommt, ist es dann doch "Zahnlos", das mit den Sanktionen. Wenn Europa nun diese Sanktionen auf Gas & Öl umsetzen würde, hätten wir in unserem schönen Europa, die "Kacke" am Dampfen, aber wie.

Kurz, wir Europäer können nicht und Putin der wird und kann dem Krieg kein ein Ende setzen. Wir Europäer können ohne Gas und Öl aus Russland die Wirtschaft nicht am Leben erhalten, die Abhängigkeit von Rohstoffen aus Russland ist einfach zu groß. Ja und Hr. Putin, der muss das ganze durchziehen um sein EGO zu befriedigen, ihm ist alles egal, aber wirklich alles. Er weiß von der Abhängigkeit Europas und nutzt dieses politische Vakuum im Westen und kann Bombe um Bombe auf ein geschundenes Land und ein tapferes Volk werfen. Einfach nur schrecklich.

 

Zitat zum Tag:

"Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde."

Albert Einstein



31.03.2022

So verabschiedet sich nun der Monat März mit Regen, dem schon lang ersehnten Regen. Die Natur hat schon sehnsüchtig danach gelechzt.

Meine Bewegungsfaulheit habe ich ein wenig verbessert, immerhin habe ich es geschafft 4 mal auf die Wildwiese zu wandern. Im Grunde kann es aber nur noch besser werden (das wiederum vermelde ich nun schon seit 3 Monaten, also auch eine Glaubensfrage).

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Meine persönlichen Gedanken:

Der Krieg in der Ukraine ist nach wie vor im Gange. Die Führung in Russland, also Hr. Putin, ist scheinbar komplett von der Rolle. Alles was passiert ist ein Wahnsinn und völlig unangebracht. Die Gier zu herrschen sich gegen alle Völkerrechtlichen Grundsätze zu stellen ist pure Selbstdarstellung. Den Leiden tut nicht Hr. Putin, leiden tut das ukrainische Volk, das erleben muss wie ihre ganze Lebensgrundlage in kürzester Zeit in Staub und Asche gebombt wird. Ebenfalls leidet das russische Volk, zwar mit Verzögerung, aber immerhin. Das russische Volk leidet unter einem Diktator, dem wirklich nichts am Leben und dem Wohlergehen der Menschen in seinem Land und was noch schwerer wiegt den Menschen in der Ukraine liegt. Es zählt nur noch sein Ego, sein Größenwahn, einfach nur schrecklich.

 

Zitat zum Tag:

"Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut.

Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es!"

Mark Aurel



28.02.2022

So streicht sie dahin die kalte Jahreszeit, der Winter. Die Tage werden schon länger, die Gedanken werden nun viel klarer. Vor einigen Wochen, schwirrten diese noch düster und grau in meinem Kopf umher.

Wir sind am Höhepunkt des Faschings angelangt. Heute ist "Rosenmontag" und morgen der absolute Höhepunkt "Faschingsdienstag". Der "Aschermittwoch" beschließt das närrische Treiben und wir gleiten hinein in die "Fastenzeit". 

Mein persönliches Resümee für den Monat Februar ist durchwachsen. Konditionelle Probleme sind nach wie vor vorhanden. Hier muss ich noch hart an mir arbeiten. Kurz, es kann nur besser werden.

 

Zitat zum Tag:

"You may not know your path, but you must know what you don't want in life"

Paulo Coelho

 

Gedanken:

Irgendwie hat mich der "Krieg" in der Ukraine schon überrascht. Ich hätte nicht gedacht das es in Europa noch einmal Krieg geben würde. Die Realität hat mich jedoch eingeholt und im Grunde bin ich extrem enttäuscht das so etwas passiert ist.

Okay, meine Naivität im Bezug auf ein "miteinander" kennt somit eine Grenze. Aber es zeigt sich auch das so manche Menschen keine Schamgefühle zeigen wenn es geht ihre Macht und ihrem Größenwahn Ausdruck zu verleihen.

Das schlimme daran ist dass das Volk darunter leidet, egal ob dies nun in der Ukraine (selbstverständlich stärker leidet als in Russland) oder in Russland, es geht den Menschen da wie dort nicht gut. Die hatten vor dem Krieg ein "bescheidenes Leben" und nun mit dem Krieg hat sich deren Situation nicht verbessert, sondern deutlich verschlechtert.

Wir "Menschen" nennen uns als zivilisiert und als das Beste was auf diesem Planeten existiert. Die Wahrheit ist das wir "Menschen" die einzige Lebensform auf diesem Planeten sind die sich gezielt selbst ausrottet und das meine Lieben ist schon schlimm.

 

 



31.01.2022

Was soll ich sagen? Es ist besser zu schweigen, nichts aber wirklich gar nichts hat sich in den letzten beiden Wochen geändert oder gar verbessert. Meine "Antriebslosigkeit" ist am Höhepunkt angelangt. Vieles beschäftigt mich, nur wenig schaffe ich aus meinem Kopf zu verbannen. 

Ein Zitat von Paulo Coelho sollte hier irgendwie doch passen:

"Change. But start slowly, because direction is more important than speed!"

Ist wohl ein gut gemeinter Rat und sollte mich doch ein ganz kleinwenig anspornen. Einmal schauen was mir der Februar so bringt.

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Ein tragischer Tod eines Schulkameraden hat mich auch ein wenig erschüttert. Es ist schon taff zu wissen das wir alle einmal sterben, noch tragischer ist es, wenn man das selbst in die Hand nimmt und so aus dem Leben scheidet. Es müssen schon unüberwindbare Belastungen sein die einen Menschen bewegen auf diese Weise aus dem Leben zu gehen.

Ruhe in Frieden Hans!



15.01.2022

Zu Jahresbeginn musste etwas anderes als die Wildwiese meinen Kopf freimachen, daher eine kleine Kopf-Frei-Wanderung auf der Sommeralm durchgeführt, es ging hinauf auf den Plankogel (1531 m). Hat zwar nicht lange gedauert diese Wanderung aber es hat so manches im Kopf entleert und das positive dabei, es wurde wieder Platz geschaffen für neue Blödheiten.

Erkenntnis zum Tag:

Nicht alles was gesagt wird, wird auch in Taten umgesetzt. Vieles sind laute Gedanken. Anderes wiederum wird als normale Konversation bezeichnet, daher sollte die Waagschale des Leben nur mit Dingen befüllt werden welche sich auch am Ende vom Tag wieder ins Gleichgewicht bringen lässt und nicht umkippt.

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Nach einem halben Monat kann ich vermerken, dass mein körperlicher Zustand eher als grenzwertig bezeichnet werden kann. Kurz, mein Zustand ist mehr als bedenklich, sollte ich nicht bald in die Spur finden wird das wohl ein trauriges, sehr trauriges Jahr. Ich muss schleunigst meine "Wohlfühlzone" verlassen, im wahrsten Sinne des Wortes, ausreden sind für Weicheier. Ist schon unterhaltsam wie ich mir so selbst in den "Arsch trete". Leider muss es so sein weil anders geht es scheinbar nicht.

Die ersten Ergebnisse meiner "Motivationswelle" sollten beim nächsten Eintrag, also Ende Jänner bemerkbar sein, die positiven so wie die negativen. Einmal schauen was letztendlich die Oberhand gewinnt.

Zitat zum Tag:

"Die schlimmsten Fehler werden gemacht in der Absicht, einen begangenen Fehler wiedergutzumachen."

Jean Paul



02.01.2022

Ein neues Jahr hat begonnen. Mit einem kleinen Blick zurück möchte ich dieses neue Jahr beginnen. Nein, kein Wort über COVID-19, hier habe ich bereits zu viel geschrieben, wobei was ist schon zu viel, beim Verständnis von so manchen Mitmenschen.

Nein, ich möchte lediglich auf das abgelaufene Wanderjahr zurückblicken. Durch die gegebenen Einschränkungen im letzten Jahr konnte ich keinen meiner bereits begonnen Weitwanderwege fortsetzen, bzw. abschließen. Ebenso habe ich im abgelaufenen Jahr keine Wallfahrt nach Mariazell durchgeführt, welche ich normalerweise jährlich durchführe. Ich konnte jedoch einige Bergtouren, Tagestouren durchführen, was wiederum eine kleine Entschädigung für so manche versäumte Tour darstellte.

Toll waren die Touren mit meiner Tochter und mit meiner Frau und Schwägerin. Hier kann der Blick nach vorne gerichtet werden, diese Touren werden wir auch im kommenden Jahr fortsetzen. 

 

Kurz, im Grunde doch viel unternommen, jedoch deutlich unter meinen Erwartungen. Wenn ich bedenke in Summe lediglich 70. Wanderungen auf die Wildwiese. Das zeigt eigentlich und sagt alles über mein Wanderjahr 2021 aus. Es kann also nur besser werden.

Vielleicht schaffe ich es wieder auf das Fahrrad zu steigen und hier einige Touren zu bewältigen. Aber einmal schauen das ich wieder die Kraft bekomme zu wandern und dann, ja dann gehen wir wieder Radfahren.

Das Leben ist und bleibt schön.

 

Zitat zum Tag:

"Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind,

weil sie sehr vom Urteil anderer abhängen."

 

Jean-Paul Sartre