17.01.2021

Der Winter hält uns jetzt wirklich fest umklammert. Zur Kälte kommt nun auch noch Schnee aus dem Norden, nicht viel aber immerhin ~20 cm in den letzten Tagen. So haben uns bereits die Italientief der letzten Wochen, eine stabile Schneedecke beschert, daher ist dieser "Jännerschnee" eine wahre Zugabe. Es ist zwar Arbeit den Schnee aus der Einfahrt zu schaufeln, jedoch ist der Schnee unser Grundwasser, er füllt im Frühjahr den unterirdischen Wasserspeicher unserer Quelle wieder auf und das ist gut so. Wasser ist Leben.

Die abgelaufene Woche eine wie bereits bemerkt intensive Schneewoche, aber auch eine intensive Opatime war angesagt, Luis ist/war bei uns, weil seine Mama arbeitet und jede 2. Woche sind Opa & Oma für den Enkelsohn im Einsatz.

Mein Versprechen einen "Schneetraktor" zu bauen habe ich gehalten. Die Kälte und der doch trockene Schnee haben den Bau nicht wirklich einfach gemacht. Das "Schneemobil", weil ein "Schneetraktor" ist es nicht wirklich geworden, ist fertig. Durch die Zugabe von Wasser ist ein richtiger Eisblock entstanden, dieses "Eismobil", dieser "Schneetraktor", wird aus jetziger Sicht auch im April noch im Einsatz sein (Eis, echt gewaltig). Luis hat sich gefreut, wir sitzen fast jeden Tag am "Schneetraktor" und drehen unsere Runde und das ist das wahre Leben.

 

Zitat zum Tag:

"Mit vielen Worten kann man wenig tun, mit wenig Worten viel."

Fred Ammon



10.01.2021

Der Jänner schreitet dahin. Der Ausstieg aus dem "Vanillekipferlmodus" ist überaus schwer bzw. sehr schwierig. Bis jetzt, also bis heute, habe ich mich zwar bemüht, aber langsam, schön langsam wird es besser und das ist auch gut so. Es ist jedes Jahr die selbe Aufgabe zu erfüllen und zwar die Vernichtung verschiedener "Backwaren". Die Tupperdosen sind gefüllt mit Linzeraugen, Vanillekipferl, Lebkuchen und weiteren, leckeren, mit Schoko überzogenem "Weihnachtsgebäck". Die Aufarbeitung und Entleerung dieser süßen "Problemstoffe" ist überaus mühselig und erfordert, wirklich, eine gewaltige Disziplin um dabei nicht zu versagen. Das Ergebnis dieser geballten Ladung an Disziplin liegt dann einige Wochen, wenn nicht Monate um die Körpermitte und lässt sich nur schwer abbauen. Es ist schon eine harte Zeit, diese Zeit von Weihnachten bis zum letzten Keks. Aber noch härter ist es dieses erworbene, mit äußerster Hingabe, angefressene "Bäuchlein" wieder loszuwerden. So bemühe ich mich nun Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat dieses, in kurzer Zeit erworbene, nicht wirklich bestellte "Zusatzgewicht" wieder zu verlieren. Den eines ist sicher, die nächsten Weihnachten stehen bald wieder vor der Tür und dann beginnt dasselbe Spiel von vorne. Ein wahrlich hartes aber doch süßes Leben erfüllt uns hier im Joglland.

Aber unter dem Strich ist das Leben trotzdem schön.

 

Zitat zum Tag:

"Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen".

Jean Cocteau



01.01.2021

Ich musste heute zum Sonnenaufgang oben sein auf der Wildwiese. Vier Tage den "faulen Sack" spielen ist einfach zu viel des Guten. Somit heute meine "Altjahrtagswanderung" nachgeholt und das ist auch gut so.

Meine Tochter ist wohlbehalten in England angekommen und das war für uns alle am gestrigen Tag das wohl Allerwichtigste.

So zur heutigen Wanderung kann ich nur sagen, "PERFEKT". Es war wirklich kalt, -6°C und am Aussichtsturm ein leichtes "Lüfterl", was alles noch ein wenig kälter machte. Um 07:44 "kletterte" die Lebenskugel hinter dem Masenberg herauf. Für den ersten Sonnenaufgang in diesem nach jungen Jahr, absolut perfekt. Der Vollmond ist noch zu gut 96% vorhanden, was den Tag an solches noch besser erscheinen ließ. Die Kerze wurde in der Waldhauserkapelle erneuert und eine kleine Andacht, Neujahrsandacht, meinerseits wurde abgehalten. Dann ging es raschen Schrittes wieder nach Hause, mein Enkelsohn kommt zu Besuch, somit "Opatime" für den Rest des Tages. Das Leben ist schön.

 

Zitat zum Tag:

"Die Liebe ist das Gewürz des Lebens, sie kann es versüßen, sie kann es aber auch versalzen."

Konfuzius