Schweiz

01.05.2013 - 04.05.2013

Einsiedeln, der im Moment wichtigste Ort auf meinem Pilgerweg. Meine Frau hat sich die Hand gebrochen, das war in Innsbruck. Alle zu Hause waren der Meinung, geh weiter, es ist alles okay. Das mag wohl sein das alles okay ist, aber in meinem Kopf geistert es, da turnen echt schlechte Gedanken herum, Egoist am Egotrip lässt Frau und Kinder allein zurück.

Dann kommt noch das Problem mit der Achillessehne hinzu, so nun körperlich und psychisch angeschlagen.

Daher ist Einsiedeln der Scheidepunkt, sollte zu Hause alles okay sein versuche ich weiterzugehen.

Die Achillessehne schmerzt aber niemals aufgeben, aufgeben tut man Briefe, nicht diesen Traum "Jakobsweg".  

Bis Einsiedeln hat sich die Situation der Achillessehne nicht gebessert, ist eher schlechter geworden. Ist wirklich schwer eine optimale Lösung zu finden. Zu Hause scheint alles organisiert, somit werde ich versuchen meine Pilgerreise fortzusetzen, aber wie?

Definitiv entschieden von Einsiedeln mit der Bahn nach Genf zu fahren und 2 Tage ausruhen, dies aus jetziger Sicht die einzige Lösung.

Habe nach 4 Tagen Einsiedeln erreicht.

Der Weg führte über Appenzell - St. Peterzell - Neuhaus nach Einsiedeln.