27.05. - 29.05.2026
Der Frühsommer 2026 erinnert stark an den Frühsommer 2025: Unser Sohn ist wieder für einen kurzen Besuch in Österreich. Die letzten Maitage zeigten sich von ihrer besten Seite – mit herrlichen Temperaturen und wolkenlosem Himmel. Für Sonnenliebhaber war das ideal, für die Natur allerdings weniger erfreulich, denn was derzeit dringend fehlt, ist Regen.
Doch nun zu unserem dreitägigen Ausflug in den Süden.
Unsere Reise begann mit einem ausgiebigen Frühstück zu Hause im Joglland. Danach führte uns die Strecke über den Packsattel auf der A2 nach Griffen, wo wir ein frühes Mittagessen einnahmen. Anschließend ging es weiter am Wörthersee entlang bis zur Abfahrt Hermagor und von dort hinauf nach Techendorf am Weißensee.
Unser Hotel „LACUS“ lag praktisch direkt am See – einmal über die Straße, und schon hätte man ins Wasser springen können. Nach dem Begrüßungsgetränk machten wir uns gleich auf den Weg zur Schiffsanlegestelle. Dort starteten wir zu einer rund zweistündigen Schifffahrt über den Weißensee. Das Wetter meinte es gut mit uns, und wir genossen die Fahrt auf diesem wunderschönen See in vollen Zügen.
Nach einigen Erfrischungsgetränken an Bord ging es anschließend direkt zum Abendessen ins Restaurant. Ein gemütlicher Verdauungsspaziergang rundete den ersten Tag ab, bevor wir ins Hotel zurückkehrten.
Nach dem Frühstück im Hotel brachen wir zu unserem nächsten Ziel auf: Grado in Italien. Nach einer kurzweiligen Fahrt von knapp drei Stunden – inklusive einer Pause – erreichten wir unser Ziel, checkten im Hotel ein und machten uns bald darauf auf den Weg durch die Gassen der Altstadt zur Kirche - Sant' Eufemia.
Da es sehr heiß war, suchten wir anschließend einen schattigen Platz mit Bedienung – und wurden fündig. Dort genossen wir erfrischende Getränke und einmal mehr bestätigte sich: Das Leben ist schön. Danach kehrten wir ins Hotel zurück, machten uns frisch und gingen zum Abendessen. Hier kann ich nur sagen: alles war „perfetto“.
Natürlich durfte auch an diesem Abend ein Verdauungsspaziergang nicht fehlen. Ganz so gut zu Fuß bin ich wegen meines neuen Knies zwar noch nicht, und es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis wieder alles optimal funktioniert. Trotzdem war der Abschluss des Tages wunderschön: ein herrlicher Sonnenuntergang, ein letzter Cocktail und dann ab ins Bett.
Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Mein Resümee zu dieser kurzen Reise in den Süden fällt durchwegs positiv aus: Sowohl Techendorf am Weißensee als auch Grado haben uns sehr gefallen.
Das Essen war hervorragend, und auch die Gesellschaft – meine Frau und mein Sohn – war erstklassig.
Der einzige Wermutstropfen war mein Knie, das mich noch immer deutlich einschränkt. Oft konnte ich nur humpelnd mithalten. Aber ich bin zuversichtlich: Das wird wieder besser.
Das Leben ist schön und wird noch schöner und besser.
Weisheiten zum Tag:
Wenn ich den See seh, brauche ich kein Meer mehr.
Stimmt nur ansatzweise, den man könnte auch sagen:
Ich brauche keinen See mehr, wenn ich das Meer seh.
Jedoch sind beide Wasserflächen einzigartig und geben dem ganzen einen Sinn.